Im Juni brichteten wir euch vom frisch gegründeten Netz39 e.V. und dem Hackerspace für Magdeburg – nun erhaltet ihr ein Update mit einem Überblick darüber, was seitdem geschah und was bald kommen wird.

Nachdem wir unsere Räume bezogen hatten, wurde ersteinmal fleißig geputzt. Mit dem Käarcher, wo es ging, aber auch ohne technische Hilfe – wie das so ist, muss man bei der Einrichtung des Systems ersteinmal selbst Hand anlegen.
Die ersten Einrichtungsgegenstände sind bereits vorhanden: Es fanden sich freundliche Spender für diverse Sofas, so dass es schnell gemütlich wurde. In unserem Loun- gebereich kann man jetzt sitzen, sich unterhalten oder bequem vor sich hin arbeiten. Selbst für die größeren Treffen ist nun genug Platz und unsere Treffen finden seit einer Weile ausschließlich in den eigenen Räumen statt. Im Bastelbereich haben sich bereits einige Schreibtische eingefunden und auch alte Hardware liegt schon in größeren Mengen herum. Der erste Loötkolben ist bereits in Sichtweite, da auch das erste Bastelprojekt (siehe unten) sehr bald in die heiße Phase geht, und auch die Toolchain fu ̈r eigene PCB-Fertigung in Kleinstserie

(in Größenordnungen um 1 Stück) entsteht im Zuge dieses Projekts. Gleichzeitig ku ̈mmern wir uns um Stauraum: ganz nach Hackermanier werden wir zugeschnittenes Holz so in fertige Regale verwandeln, dass unser Stauraum optimal ausgenutzt wird. Zuletzt darf natürlich auch das leibliche Wohl nicht fehlen. Damit dieses nicht immer vom Pizzalieferanten oder dem FastFood um die Ecke abhängt, richten wir uns stu ̈ckweise eine Küche ein, in der sich Getr ̈anke und einfache Speisen hacken lassen.
Damit die anwesenden Hacker auch artgerecht gehalten werden, gibt es einige Infrastruktur: Neben einem schnellen Kabelnetzanschluss, der auch Besuchern offen steht, gibt es eine kontinuierliche Mate-Versorgung. Geschlafen wird im nächsten Leben

In unregelmäßigen, aber häufigen Abständen kommt es zur Konvergenz im vierdimensionalen Raum und wir treffen uns zur gemeinsamen SpaceTime. Dazu gibt es einen festen Termin an jedem Mittwoch einer Kalenderwoche, deren Nummer durch drei teilbar ist, auf dem wir in halb-organisierter großer Runde besprechen, was an Projekten und Ideen ansteht und was wir in näherer Zukunft gemeinsam in Angriff nehmen wollen. Darüber hinaus sind aber fast immer auch einzelne Hacker im Space zu finden. Wir küdigen diese Zeiten derzeit unter dem Hashtag #spacetime u ̈ber unseren Twitter-Account @netz39 an, bis wir ein ausgefeilteres System haben. Unser erstes Hackerprojekt hat die Planungs- und Designphase bereits hinter sich gelassen, so dass es nun ans Basteln geht: Um die Roll ̈aden nicht schno ̈de von

Hand bedienen zu müssen, wird es eine elektrische Rolladensteuerung geben, so dass u ̈ber Knopfdruck und später natürlich auch per Script gesteuert werden kann, wann unsere Fenster durchsichtig sind und wann der Evil Daystar draußen bleiben muss. Das ist aber natürlich nicht alles, was im Space vor sich geht. Da jeder Ein- zelne den Hackerspace selbst mitgestaltet, gibt es auch viele kleine Projekte, an denen sich jeder beteiligen darf und die unter dem Motto ”Weil’s geht!” die Welt ein Stück verspielter und praktischer machen.

Neugierig geworden? Wir sind offen für jeden, der Spaß am gemeinsamen Basteln in kreativer Umgebung hat. Schreibt uns an, per E-Mail unter kontakt@netz39.de oder schaut auf unserer Homepage nach den vielfätigen Kontaktmöglichkeiten. Wir begrüßen euch gern in der Leibnizstraße 32. Es gibt keine festen Öffnunszeiten, deshalb schreibt uns einfach an oder schaut – wie oben beschrieben – bei Twitter nach, wann die R ̈aume geöffnet sind.

Bis dahin, diesmal im CCC-Sinne: Viel Spaß am Gerät

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