Wir wollten uns eine bessere Aufspannplatte für Fräsarbeiten auf unserer CNC-Fräse bauen. Grundidee hierbei war, das Ganze auf der jetzigen Fräse zu fertigen und möglichst günstige Materialien zu verwenden. Dabei sind wir auf die Idee gekommen Muttern in eine Rasterplatte einzudrücken, so dass man von oben Dinge mit unseren Spannpratzen befestigen kann.

Wir haben dazu einmalig in DraftSight ein Hexagon mit einer Schlüsselweite von 10,2 erstellt und Zentral darin einen Kreis mit einem Durchmesser von 6mm Platziert. Das Ganze dann gemustert, so dass wir eine Platte mit 510x360mm Abmaßen erhielten auf der sich 18×25 Hexagone mit Durchgangsbohrungen befinden. Also in Summe 450 Rasterpunkte. Das Ausfräsen der Hexagone hat 2:18h gedauert und das Anschließende Bohren nochmal 54 Minuten. Also alleine über 3h Maschinenzeit.

Leider ist uns unsere CNC-Steuerung während dieses Projektes abgestorben…. Es mussten die Letzen 20 Löcher per Hand gebohrt werden.

Dann noch 450 Muttern einpressen (Einhämmern) mit einem „Spezialwerkzeug“ . Eine M6 Schraube wurde mit 2 Muttern bestückt, so dass die Gesamtlänge des Reststücks kanpp unter 18mm lang ist. Durch das abfeilen des Restgewindes können Muttern einfach aufgeschoben werden und dann mittels Hammerschlag in die Rasterplatte gepresst werden.


Das fertige Produkt schaut von der Bestückungsseite ganz hübsch aus.

Wie man sieht funktioniert es in Kombination mit Spannpratzen schon ganz gut.

Zusätzlich soll im nächsten Schritt eine 4mm Sperrholzplatte auf die Rasterplatte geklebt werden, so dass man immer eine 4mm Opferschicht hat in die hineingefräst werden kann. Sollte die Platte irgendwann zu stark verschlissen sein, kann einfach mit einem Schruppfräser die Platte wieder plan gefräst werden und dann eine weitere 4 mm Platte draufgeleimt werden.

Jetzt müssen wir aber erstmal unsere CNC-Fräse reparieren damit noch 2 weitere Platten gefräst werden können.

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