ein Hackerspace für Magdeburg und Umgebung …
Netz39 versteht sich als Anlaufpunkt für den technischen, gesellschaftlichen und kulturellen Austausch im Bereich informationsverarbeitender Technologien. Der Verein schafft und pflegt in Form von Räumlichkeiten und Geräten eine technische Infrastruktur und in Form einer Community in Magdeburg und Sachsen-Anhalt eine ideelle Infrastruktur. Damit ermöglicht er die Umsetzung technischer und künstlerischer Projekte und individuelle sowie breite Weiterbildung im Bereich seiner Themen für Mitglieder und Interessenten.
Satzung vom 2013-01-24
| (Mon) 2013-06-24 19:30 | Tech Talk: RFID und die Mifare-Classic-Card aka Studentenausweis | Martin spricht über den Studentenausweis, die Sicherheitslücken in der alten Karte, RFID und damit zusammenhängende Probleme. |
| (Wed) 2013-07-03 19:30 | Offenes Plenum: KW mod 3 == 0 | Unser regelmäßiges Treffen zum Besprechen aktuell anliegender Angelegenheiten. Auch als Mitgliedertreffen, Stammtisch oder lockere Runde bekannt. Gäste willkommen. |
| (Thu) 2013-07-18 19:30 | Modellierung und Regelung von Unbemannten Flugobjekten |
Wir freuen uns jederzeit über Gäste und über neue Mitglieder. Neu hier?
Über Spenden gleich welcher Form freuen wir uns auch, schaut dazu auf unsere Spendenseite!
Vollständige TODO-Liste – hier darf sich jeder austoben!
| Aufgabe | Beschreibung |
|---|---|
| Open/Close-Schild | Für die Eingangstür wäre ein Schild wünschenswert, das den Status anzeigt und Leute herein bittet. |
| Feuerlöscher ent-/besorgen | An den Türen sollen Feuerlöscher angebracht werden, einer vorn und einer hinten. |
| Förderungsmöglichkeiten suchen | Wir müssen aktiv nach Fördergeldern suchen |
In den letzten Jahren sind um Magdeburg herum einige Hackerspaces entstanden, das sublab in Leipzig, Terminal 21 in Halle und ganz frisch in diesem Jahr Stratum0 in Braunschweig. Stratum0 wurde von ungefähr1) 23 Leuten gegründet und hat jetzt etwa vierzig bis fünfzig Mitglieder. Braunschweig ist ähnlich groß wie Magdeburg und Potential und Interesse für einen Space sind dort ähnlich, Grund genug mal mit den Leuten in Kontakt zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. Da Tux und ich vorletzten Sonnabend auf einer Party in Braunschweig eingeladen waren, beschlossen wir, das angenehme mit dem nützlichen (und nicht weniger angenehmen) zu verbinden und dem Stratum0 mal einen Besuch abzustatten.
Der Kontakt war schnell hergestellt und da Sonnabend nachmittag meist sowieso wer im Stratum0 ist, die Zeit auch leicht verabredet. Die üblichen Anfahrtsschwierigkeiten in Zeiten moderner Navigationssysteme konnten überwunden werden und uns wurde freundlich Einlass gewährt. Verpeilt haben wir leider die Namen unserer zwei freundlichen Gastgeber, doch wir bekamen eine Führung durch die Räumlichkeiten und hatten dann etwa zwei Stunden Zeit für Nerdtalk, immer wieder durchsetzt mit Fragen zu Verein, Orga und ähnlichem.
Stratum0 ist, soweit ich das beurteilen kann, ein typischer Hackerspace. Die Tür lässt sich dank einer pfiffigen Bastelkonstruktion fernbedient öffnen, wenn man die Zugangsdaten kennt. Es begrüßen einen ein rosa Pony und ein Whiteboard mit Strichliste für den Matekonsum. In der »Lounge« stehen Sofas direkt neben Regalen voller wichtiger Technik (Router, Telefon, Access Point, …) und im großen Raum gibt es eine lange Werkbank mit allerlei Werkzeug und Gerät: Lötkolben, Netzgeräte, 3D-Drucker, Platinen, halb zerlegte LED-Displays – das übliche Zeug eben. Persönlicher Kram steht in gelabelten Kisten im Regal und die Space Invaders an der Wand dürfen nicht fehlen.
Der »große« Raum wird auch für regelmäßig2) stattfindende Vorträge genutzt. Mit 50 Leuten, die dann da wohl aufschlagen, wird's arg voll dort, man kann wohl sagen, dass dieses Angebot auf reges Interesse stößt. Außerdem regelmäßig: Stratum0 ist Sonnabend nachmittag ein »open space« d.h. offen für Besucher, womit speziell Nichtmitglieder gemeint sind, die sich das ganze mal anschauen wollen.
Später trudelten dann noch zwei weitere Mitglieder ein, legten ihre Füße auf dem A3-Laserdrucker ab und auch hier zeigte sich im Gespräch: in Braunschweig wird alles ziemlich locker gehandhabt. Das mag daran liegen, dass sie derzeit ihre Miete von lokalen IT-Unternehmen gesponsort bekommen oder sie sind halt so entspannt.
Mein persönliches Fazit: einfach loslegen, zwischendurch mal entspannt 'ne Mate trinken und auftretende Probleme werden unterwegs gelöst, dann klappt's auch mit dem Hackerspace.
Update: Stratum0 hat derzeit 55 Mitglieder und bekommt nicht die ganze Miete gesponsort sondern etwa ein Viertel. (Quelle)
Am gestrigen Sonntag sind wir – knapp drei Jahre nach der ersten Idee – zur Gründung des Netz39 e.V. geschritten. Mit freundlicher Unterstützung des FaRaFIN fand die Gründungsversammlung statt. Größter Punkt der knapp zweistündigen Sitzung war, wie erwartet, die abschließende Besprechung der Satzung, die anschließend von 14 Gründungsmitgliedern unterschrieben wurde. Bei der Wahl zum Vorstand gab es Einigkeit (der Tradition folgend, sich bei der eigenen Wahl selbst zu enthalten): Vorsitzende sind Stefan Haun und Frank Blaschke, als Schatzmeister wurde Andreas Pfohl gewählt.
Die nächsten Schritte sind nun, neben der formalen Eintragung in das Vereinsregister, die Einrichtung von Räumlichkeiten und Infrastruktur, um auch mit inhaltlicher Gestaltung des Hackerspaces beginnen zu können und die Bekanntmachung des Hackerspace in Magdeburg und Umgebung.
Liebe Netz39-Interessenten, Hallo Welt!
Wir treffen uns am kommenden Sonntag, d. 06. Mai 2012 um 20:00 Uhr (2012-05-06T20:00) artgerecht im (Keller-)Raum G29-K059 der Fakultät für Informatik (OvGU Magdeburg) zur Gründung des Vereins Netz39 e.V. Dazu ist jeder eingeladen, der aktiv oder unterstützend im Verein mitwirken möchte.
Bitte gebt uns eine kurze Rückmeldung an kontakt(at)netz39(dot)de oder über @netz39 bei Twitter, wenn ihr kommt, damit wir die ungefähre Anzahl der Teilnehmer abschätzen können.
Bis Sonntag! tux@Netz39
Siehe syntax zur Wiki-Syntax. Zum Testen bitte erst im Spielplatz üben.